MoK mit gutem Start, E-Partizipation bleibt herausfordernd!

Die Verkehrsplanung in der Region Baden erfolgt nach dem Scheitern des OASE-Projekts neu in einem partizipativen Verfahren. Ein wichtiger Bestandteil dieses Prozesses bildet die Mobilitätskonferenz (MoK) mit Vertreter/innen aus 10 Gemeinden.

Die Erwartungen der IG OSN wurden bei der 1. Konferenz mehrheitlich erfüllt. Dank guter Organisation und professioneller Moderation konnten sich die rund 180 Anwesenden vertieft mit der Verkehrsproblematik der Region befassen.

Die nach der Mitwirkung an dieser Tagung ersten Auswertungen kristallisierten klar folgende Themen und Schwerpunkte heraus:

  • Siedlungsverträglichkeit des Verkehrs,
  • Entwicklung des ÖV-Angebots mit Peripherielinien (Quervernetzung)
  • Bessere Bedingungen für den Langsamverkehr
  • Forderung nach einer verständlichen und nachvollziehbaren Planung
  • Wechsel von nachfragorientierten zu einer angebotsorientierten Verkehrsplanung.
  • Transparenz und Nachvollziehbarkeit auch für Normalbürger

Der partizipative Prozess ist mit der MoK auf gutem Weg. Nun hofft die IG, dass dies auch für die anderen Gremien (Begleitgruppe, Behördendelegation) der Fall sein wird. Dabei ist es besonders wichtig, dass die nötige Transparenz geschaffen wird. Die Protokolle der Sitzungen aller Gremien müssen darum öffentlich zugänglich sein, denn nur damit können die Planungsabläufe nachvollzogen und eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich werden.

Ab 3.Oktober bis 16 Oktober läuft nun die erste e-Partizipation. Dabei werden sich alle Bewohnerinnen und Bewohner der 10 Gemeinden an der Entwicklung des regionalen Verkehrskonzepts beteiligen können. Es werden jeweils die aktuell bearbeiteten Themen der letzten MoK zur Mitwirkung eingestellt.

Genauere Angaben und was, wie, wo zu finden ist, wird das BVU ab morgen publizieren. Selbstverständlich sind aktuelle Informationen auch über www.oase-siggenthal/partizipation zu finden!

Für die IG OSN
Eugen Frunz

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1 Kommentar

  1. Die ePrtizipation hat zu den Thesen der Planer 232 und zu der Generellen Einschätzung der Mobilität ganze 890 Rückmeldungen gebracht. Jetzt kommt es darauf an, wie ernst sie genommen, ausgewertet und in die Strategie Mobilität Aargau und in das rGVK einfliessen werden. On verra. Hoffen wir das Beste!

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