Verkehrsplanung im Raum Baden mit Einbezug der Öffentlichkeit

Die Abteilung Bau Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau geht völlig neue Wege. Der Neustart des Gesamtverkehrskonzeptes Baden und Umgebung findet nun endlich mit Einbezug der Bevölkerung statt. Die IG OASE SO NICHT ist darüber höchst erfreut.

Der lange Kampf gegen das Projekt OASE hat sich gelohnt. Wie der Kanton nun offiziell mitteilt, lässt, wird der Neustart des Gesamtverkehrskonzeptes mit einem partizipativen Verfahren erfolgen. Damit können nun Verbände, Organisationen, und vor allem auch die Bevölkerung, in die Planung mit einbezogen werden. „Steter Tropfen höhlt den Stein“, könnte man sagen, denn die IG fordert schon seit langem diese Vorgehensweise.

Mit dem Neustart beginnt eine höchst anspruchsvolle Planungszeit. Sie dürfte zwei bis drei Jahre dauern. Die Vorarbeiten des Kantons haben die IG OSN überzeugt. Aus diesem Grund ist sie bereit, die bisherige Oppositionsrolle aufzugeben und aktiv an der Neuplanung mitzuarbeiten, dies selbstverständlich mit der nötigen kritischen Haltung. Ebenso erfreulich ist, dass sich mit der IG Limmatmobil im Raum Baden eine neue Organisation in den Prozess einbringen wird. Sie vertritt eine ähnliche Stossrichtung wie die IG OSN und wird ebenfalls in der Begleitgruppe vertreten sein. Gemeinsam ist man stärker!

Mit dem Neustart wird sich die IG OSN neu organisieren müssen. Das bisherige Gremium im Siggenthal besteht grösstenteils aus pensionierten  Altherren.  Gefragt sind nun jüngere Personen aus Ober- und Untersiggenthal, die bereit sind einen Beitrag zur sicher umfassenden Verkehrsplanung in der Region zu leisten.

Dies ist eine höchst interessante Aufgabe. Anmeldungen nimmt gerne der Eugen Frunz  sen. , Sprecher  der IG OSN entgegen. Was vor Jahren begann, nämlich das Siggenthal vor zusätzlichem Verkehr zu schützen, geht nun zu einer neuen Etappe über. Es sind nun Beiträge aller Betroffenen nötig, um die neue Planungsphase erfolgreich und adaptiert umsetzen zu können. Eine weitere Planungsleiche darf nicht mehr daraus hervorgehen. Das von der IG geforderte Vorgehen wurde in praktisch allen Punkten von der Regierung übernommen. Dazu muss hier auch ein spezieller Dank an RR Stefan Attiger  und Carl Degelo gehen. Das partizipative Verfahren ist schweizweit neu, und es werden viele Dinge noch zu klären sein.  Doch es wird sich zeigen, dass Projekte/Planungen in dieser Grösse, bald nur noch mit dem direkten Einbezug aller Betroffenen umzusetzen sein werden.

Die IG OSN dankt allen, die die Organisation über eine lange Zeit ideell und finanziell unterstützt haben. Es ist zu wünschen, dass mit jüngeren Mitgliedern, Frauen fehlten leider bis jetzt komplett, neuer Schwung in die Verkehrsplanung der Region Baden kommt.

Auskunft erteilt Eugen Frunz, Senior, Tel.: 079 205 60 65

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