Verkehrszukunft

Interessengemeinschaft OSN

WICHTIG: Mitmachen bei der Anhörung zum GVK Raum Baden

Die Anhörung zum GVK-Raum Baden ist für uns alle die letzte Chance eine ständig wachsende Verkehrslawine im Siggenthal zu verhindern.

Das BVU selbst hat in einem seiner Berichte festgehalten, dass eine der grössten Problemstellen, die Landstrasse in Obersiggenthal, mit dem vorliegenden Massnahmenpaket nicht gelöst werden kann. Die Entlastung kann nur mit einer Umfahrung erreicht werden. Im vorliegenden GVK-Massnahmenpaket sind die Umfahrungen von Ober- und Untersiggenthal aber nicht enthalten. Im besten Fall werden sie frühestens in 20 Jahren aus der Schublade geholt. Wir haben aber bereits heute ein Verkehrsvolumen, das nicht mehr siedlungsverträglich ist und das Verkehrsaufkommen am Gotthard übersteigt. Und der Verkehr wird trotz dem Massnahmenpaket des GVK weiter zunehmen. Wir wollen, dass auch zukünftige Generationen im Siggenthal einen lebenswerten Raum mit weniger Lärm, weniger Feinstaub, mehr Sicherheit für Fussgänger und Velofahrer und schnellen Busverbindungen, vorfinden.

Mit dem vorgeschlagenen GVK-Massnahmenpaket, mit den über 200 Einzelmassnahmen, sind wir einverstanden.

Nicht einverstanden sind wir damit, dass die beiden Umfahrungen im Siggenthal mit dem vorliegenden, unfairen Entscheidungskriterienkatalog nie realisiert werden können. Wir wollen griffige, einfache und klar verständliche Entscheidungskriterien, welche (bei einer weiteren Zunahme des Verkehrsvolumens) die Planung der Umfahrungen auslösen. Und ebenfalls nicht einverstanden sind wir, dass nur die Umfahrung von Obersiggenthal im Richtplan festgesetzt wird, anstatt das ganze Siggenthal. Es kann nicht sein, dass Untersiggenthal von der Entlastung ausgeschlossen wird. Deswegen müssen zwingend beide Umfahrungen gleichzeitig im Richtplan festgesetzt werden.

Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen ist es wichtig, dass möglichst viele Einwohner/innen und Organisationen an der Anhörung teilnehmen und dass die Fragen der Anhörung in etwa gleich beantwortet werden (eine Stimme aus dem Siggenthal!). 

Hier geht es weiter zur Anhörung mit unseren Empfehlungen.

Wir stehen in engem Kontakt mit den beiden Gemeinden und stimmen unsere Aktivitäten mit ihnen ab. Mitte Februar werden wir eine Petition mit unseren Forderungen auf Petitio aufstarten.

Weiter zur Anhörung…


Die IG OSN:

Wir engagieren uns für eine siedlungsverträgliche Verteilung des Verkehrs. In der Planung des Gesamtverkehrskonzepts (GVK) Raum Baden und Umgebung setzen wir die Prioritäten auf: Vermeiden, verlagern und verträglich gestalten. Uns ist es wichtig, dass eine zukünftige Gesamtlösung nicht zu Lasten kleinerer Gemeinden geht.

Dieses Ziel erreichen wir nur gemeinsam. Deswegen haben wir uns seit unserer Gründung dafür stark gemacht, dass dem ganzen Planungsprozess ein partizipatives Verfahren zu Grunde liegt. Wir begrüssen es sehr, dass das BVU des Kanton Aargaus diese Sichtweise jetzt mit uns teilt und beim weiteren Vorgehen alle betroffenen Gemeinden und die Bevölkerung miteinschliesst.

IG OSN

Wir, die IG OSN, wurden gegründet, um den einseitig vorangetriebenen Martinsbergtunnel zu bekämpfen (OSN= OASE So Nicht). Dessen Verhinderung ist uns dank der Siggenthaler Bevölkerung gelungen. Unser Anliegen war und ist stattdessen, dass die ganze Bevölkerung im Grossraum Baden miteingebunden wird bei der Planung dieses Jahrhundertprojektes. Auch dieses Ziel haben wir erreicht und partizipieren jetzt engagiert und konstruktiv am regionalen Verkehrskonzept.

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